Viele Hamburger Familien kennen die Situation: Das Kind ist neugierig, aufgeweckt, kommt gut durch den Tag – und trotzdem will das Lesen nicht in Gang kommen. Buchstaben verdrehen sich, das Abschreiben von der Tafel dauert ewig, oder die Zahlen ordnen sich einfach nicht. Zwischen Elternabend, monatelangen Wartelisten für die Lerntherapie und einem Netz aus Halbwissen fühlt sich das schnell einsam an. Man möchte helfen und weiß nicht, wo man anfangen soll. Genau für diesen Moment ist Anvido gebaut: ein ruhiger, unabhängiger Wegweiser rund um Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Legasthenie und Rechenschwäche (Dyskalkulie) – für Eltern, die verlässliche Informationen suchen statt Panikmache.

Anvido, die kleine blaue Maskottchen-Figur
Das ist Anvido – die kleine blaue Figur, die durch alle Hefte führt.

Was Anvido ist – und was nicht

Anvido ist ein Eltern-Portal, kein Verkaufskanal mit Ratgeber-Deko. Vier Dinge machen den Unterschied. Erstens: Die Seite ist werbefrei, ohne Drittanbieter-Tracking und DSGVO-konform in Deutschland gehostet – hier verkauft niemand Daten. Zweitens: Es gibt keine Heilversprechen. Die Inhalte orientieren sich an der medizinischen S3-Leitlinie und an anerkannten Methoden wie FRESCH, der AFS-Methode und dem Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau. Drittens: Geschrieben wird alles von einer Lerntherapeutin, die seit 2019 mit Kindern und Jugendlichen arbeitet – nicht von einer Marketing-Abteilung. Und viertens: Wo etwas nicht durch Studien gedeckt ist, sagt Anvido das offen. Wie das Team arbeitet, steht auf der Seite Über uns.

Legasthenie, LRS und Dyskalkulie: erst verstehen, dann handeln

Bevor man etwas „macht“, hilft es, die Sache einzuordnen. Eine LRS oder Legasthenie bedeutet nicht, dass ein Kind faul oder wenig begabt ist – es verarbeitet Sprache nur anders. Ähnlich ist es bei der Dyskalkulie, wo das Mengen- und Zahlenverständnis betroffen ist. Anvido erklärt beides ruhig und ohne Alarm, etwa im Wissensteil zu Legasthenie und LRS und zur Rechenschwäche. Einen guten ersten Anhaltspunkt liefert der KI-gestützte Schreib-Test: Eine künstliche Intelligenz wertet eine kurze Schreibprobe des Kindes aus und macht typische Muster einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sichtbar – ein niedrigschwelliger Einstieg, für den man keine Wartezeit braucht. Wichtig, und das betont Anvido selbst: Das ist keine Diagnose. Eine echte Abklärung gehört in fachliche Hände – der Test hilft nur, das eigene Bauchgefühl zu ordnen, bevor man den nächsten Schritt geht.

Die Anvido-Bücher: üben, ohne dass es sich nach Schule anfühlt

Das Herzstück sind die Lernhefte rund um die blaue Figur. Jedes Heft nimmt sich einen Baustein vor – Laute hören, Silben klopfen, erste Wörter lesen, schreiben, rechnen oder auch die eigenen Gefühle sortieren – und verpackt ihn in eine Geschichte zum Mitmachen. Statt trockener Arbeitsblätter klopft Anvido Wörter in Silben, sammelt Reime und zieht Laute langsam zu einem Wort zusammen. So üben Kinder genau die Fähigkeiten, an denen es bei einer LRS oft hakt – ohne dass es sich nach Nachsitzen anfühlt.

Buchcover: Hallo, kleiner Blauer Buchcover: Anvido lernt lesen Buchcover: Anvidos Silbengarten

Alle Hefte im Überblick →

Für Hamburg ganz konkret

Zwei Dinge sind für Familien hier besonders praktisch. Erstens die Therapeutensuche für Hamburg – ein Verzeichnis ohne bezahlte Platzierungen, in dem sich keine Praxis nach vorne kaufen kann. Wer über die Stadtgrenze hinaus sucht, findet die vollständige Übersicht aller Standorte. Zweitens der Nachteilsausgleich: Was ein Kind mit anerkannter LRS in der Schule an Ausgleich bekommen kann – mehr Zeit, eine andere Bewertung der Rechtschreibung, technische Hilfsmittel – ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Anvido erklärt die Regeln verständlich, damit Eltern beim Gespräch mit der Schule wissen, worauf sie sich berufen können.

Zu Hause begleiten – ohne Druck

Der größte Hebel ist oft nicht das dritte Übungsheft, sondern die Stimmung am Küchentisch. Kurze, regelmäßige Einheiten wirken besser als der große Wochenend-Marathon; Lob für den Versuch trägt weiter als das Korrigieren jedes Fehlers. Vorlesen, gemeinsames Silbenklatschen und kleine Spiele nehmen den Druck aus dem Lernen. Anvido versteht sich dabei als Ergänzung zu Schule und Lerntherapie, nicht als Ersatz – gerade weil Kinder mit LRS oder Dyskalkulie Geduld und ein gutes Gefühl beim Üben brauchen.

Wer dahinter steht

Anvido wird von zwei Menschen gebaut: Jana Sood, DUDEN-zertifizierte Lerntherapeutin mit Schwerpunkt LRS und Rechenschwäche, schreibt die Inhalte. Rahul Sood, Software-Engineer aus Niedersachsen, baut die Plattform – ohne Pop-up-Tracker und Datenkraken. Entstanden ist das Projekt in Gifhorn; von dort kommt auch das Nadu-Team. Wer regelmäßig ruhige, praxisnahe Impulse für den Familienalltag möchte, kann den Wochenbrief abonnieren.

Kein Heilversprechen, kein schneller Trick – sondern ein verlässlicher Ort, wenn das Lernen gerade nicht so läuft, wie die Schule es erwartet. Schauen Sie vorbei: anvido.de.


Offenlegung: Anvido und Nadu teilen sich einen Gründer. Dieser Beitrag ist eine unbezahlte Empfehlung in eigener Sache – keine bezahlte Anzeige.