Mehr Sichtbarkeit für ein bewährtes Sicherheitskonzept

Der Hamburger Hauptbahnhof, einer der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands mit täglich rund 550.000 Fahrgästen, setzt ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit. Die seit über drei Jahren etablierte „Quattro-Streife“ – ein gemeinsames Einsatzteam aus Polizei Hamburg, Bundespolizei, DB Sicherheit und HOCHBAHN-WACHE – wird künftig noch präsenter im Stadtbild wahrgenommen. Durch großformatige, neue Motive, die unter anderem an der Sicherheitswache angebracht werden, unterstreichen die Behörden die Bedeutung dieses prägenden Elements der „Allianz Sicherer Hauptbahnhof“.

Hintergrund: Die Allianz Sicherer Hauptbahnhof

Die „Allianz Sicherer Hauptbahnhof“ wurde im April 2023 ins Leben gerufen, um die Kräfte der verschiedenen Sicherheitsorgane zu bündeln und die Aufenthaltsqualität sowie die objektive Sicherheit am Bahnhofsumfeld nachhaltig zu steigern. Das Konzept basiert auf einer engen, vernetzten Zusammenarbeit, die weit über klassische Polizeiarbeit hinausgeht. In den vergangenen zwei Jahren wurden flankierend dazu wichtige ordnungspolitische Maßnahmen umgesetzt:

  • Oktober 2023: Einführung eines umfassenden Waffenverbots.
  • April 2024: Inkrafttreten eines Alkoholkonsumverbots.
  • August 2024: Installation einer erweiterten Videoüberwachung auf dem Bahnhofsvorplatz.

Diese Maßnahmen zeigen Wirkung: Während der Hamburger Hauptbahnhof vor wenigen Jahren noch als der Bahnhof mit den bundesweit meisten Gewaltdelikten galt, ist die Statistik in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken. Der Standort ist mittlerweile nicht mehr unter den fünf Bahnhöfen mit der höchsten Gewaltkriminalität in Deutschland vertreten.

Die Quattro-Streife als Erfolgsmodell

Die Quattro-Streife zeichnet sich durch ihre kontinuierliche Präsenz und niedrigschwellige Ansprechbarkeit aus. Die vierköpfigen Teams sind täglich im Einsatz, um Reisende zu unterstützen, bei Störungen einzugreifen und als direkte Ansprechpartner für Gewerbetreibende und Pendler zu fungieren. Das Modell hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass es mittlerweile als Vorbild für andere deutsche Großstädte dient. In Metropolen wie München, Bremen, Hannover und Leipzig sind vergleichbare Konzepte bereits implementiert worden, weitere Kommunen prüfen derzeit die Einführung.

Stimmen aus der Sicherheitsallianz

Innensenator Andy Grote betonte die Bedeutung des vernetzten Ansatzes: „Die positive Entwicklung der Sicherheitslage zeigt, dass dieser vernetzte Ansatz wirkt.“ Auch Polizeipräsident Falk Schnabel hob hervor, dass sich das Sicherheitsgefühl der Reisenden durch die enge Kooperation nachhaltig verbessert habe. Vonseiten der Deutschen Bahn ergänzte Christian Huppertz, dass die Streifen ein sichtbarer Beleg dafür seien, dass Sicherheit eine gemeinsame Aufgabe von Stadt und Bahn ist. Normen Wiegand von der HOCHBAHN-WACHE betonte zudem den Gewinn bei den „Softskills“ und die effizienteren Durchgriffsmöglichkeiten im Alltag.

Häufige Fragen

Was genau ist die Quattro-Streife?

Die Quattro-Streife ist ein gemeinsames Einsatzteam, das sich aus Kräften der Polizei Hamburg, der Bundespolizei, der DB Sicherheit sowie der HOCHBAHN-WACHE zusammensetzt. Ziel ist es, durch die Bündelung von Kompetenzen und eine gemeinsame Präsenz die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl am Hamburger Hauptbahnhof zu erhöhen.

Warum ist das Konzept so erfolgreich?

Der Erfolg beruht auf der engen Abstimmung zwischen den verschiedenen Sicherheitsakteuren. Durch die gemeinsame Streifentätigkeit können Störungen schneller erkannt und konsequenter bearbeitet werden. Zudem profitieren die Einsatzkräfte von einer verbesserten Kommunikation und der gemeinsamen Nutzung von Befugnissen, was die tägliche Arbeit effizienter gestaltet.

Fazit

Die Verstärkung der Quattro-Streife durch eine neue visuelle Kampagne ist ein weiteres Signal für die konsequente Sicherheitsstrategie am Hamburger Hauptbahnhof. Durch die enge Kooperation der beteiligten Institutionen und die flankierenden ordnungsrechtlichen Maßnahmen konnte die Situation am Bahnhof in den letzten Jahren spürbar beruhigt werden. Für die Hamburgerinnen und Hamburger sowie die zahlreichen Reisenden bleibt die Allianz ein zentraler Ankerpunkt für ein sichereres Ankommen und Abfahren in der Hansestadt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-unterstützt aus einer Quelle der Polizei Hamburg erstellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.