Sonntag, 13. September 2026

Thema

Kriminalität

Straftaten, Ermittlungen und Prozesse in Hamburg — von der Anzeige bis zum Urteil.


Unter Kriminalität sammeln wir Meldungen zu Straftaten in Hamburg und ihrem weiteren Verlauf: Einbrüche und Diebstähle, Gewaltdelikte, Betrugsmaschen, Drogenkriminalität und die dazugehörigen Ermittlungen. Anders als die reine Einsatzmeldung im Blaulicht-Bereich geht es hier auch um das, was danach passiert — Festnahmen, Anklagen, Prozesse und Urteile.

Hamburg hat als Hafen- und Großstadt einige Deliktfelder, die anderswo kaum eine Rolle spielen: Rauschgiftfunde im Hafen, Schleusungskriminalität, Wirtschaftsdelikte rund um Handel und Reederei. Gleichzeitig sind es im Alltag die Klassiker, die die meisten Menschen betreffen — Fahrraddiebstahl, Wohnungseinbruch, Taschendiebstahl an belebten Orten wie Hauptbahnhof und Reeperbahn.

Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung veröffentlicht die Polizei Hamburg jährlich in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Sie zeigt angezeigte Fälle, nicht die tatsächliche Zahl der Straftaten — das Dunkelfeld bleibt außen vor, und schon eine veränderte Anzeigebereitschaft kann eine Statistik bewegen, ohne dass sich die Lage geändert hat.

Was auf dieser Seite steht

  • Straftaten in Hamburg und der Verlauf der Ermittlungen
  • Festnahmen, Anklagen, Prozesse und Urteile
  • Einordnung der Polizeilichen Kriminalstatistik
  • Hinweise zu Anzeige, Prävention und Opferhilfe

Eckdaten

Notruf Polizei:
110
Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst:
112
Online-Anzeige:
Internetwache der Polizei Hamburg
Opferhilfe:
Weisser Ring, Tel. 116 006

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Häufige Fragen

Wie zeige ich eine Straftat in Hamburg an?
Bei akuter Gefahr über den Notruf 110. Sonst persönlich in jeder Polizeidienststelle oder online über die Internetwache der Polizei Hamburg. Für die Anzeige braucht es keinen Anwalt.
Was sagt die Polizeiliche Kriminalstatistik aus?
Sie erfasst die der Polizei bekannt gewordenen Fälle eines Jahres — also angezeigte Taten. Nicht angezeigte Delikte fehlen, weshalb steigende Zahlen auch schlicht mehr Anzeigen bedeuten können.
Warum nennt Nadu Hamburg keine vollständigen Namen von Verdächtigen?
Aus presserechtlichen Gründen und wegen des Persönlichkeitsrechts. Solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung; eine identifizierende Berichterstattung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig.
Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich Opfer einer Straftat geworden bin?
Der Weisse Ring ist bundesweit unter 116 006 erreichbar und berät kostenfrei. Die Polizei Hamburg vermittelt auf Wunsch ebenfalls an Opferschutz-Einrichtungen.

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Stand: 23. August 2026. Redaktionell gepflegt von der Nadu-Hamburg-Redaktion.