In der Freien und Hansestadt Hamburg hat eine bemerkenswerte Initiative für mehr Sicherheit im Straßenverkehr begonnen. Im historischen Ambiente der Handelskammer am Adolphsplatz in der Hamburg-Altstadt wurde am 09.09.2026 die offizielle Verkehrssicherheitskampagne „Sei weise. Mach den Schulterblick“ feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt, das in den kommenden Wochen im gesamten Stadtgebiet unübersehbar sein wird, setzt auf ein tierisches Vorbild und prominente Unterstützung, um eine der simpelsten und zugleich wirksamsten Handlungen im alltäglichen Verkehr wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Von einer Schüleridee zur großangelegten Hamburger Kampagne
Der Ursprung dieses ehrgeizigen Projekts reicht zum Thema „Supertrick - Schulterblick“ des Plakatwettbewerbs 2025 zurück. Damals lieferten kreative Beiträge von Schülerinnen und Schülern den entscheidenden Impuls. Patrick Ittrich, Zweiter Vorsitzender des Plakatwettbewerb Polizei Hamburg e. V. und bekannter Initiator, griff diese Idee auf und machte sie zu einem echten Herzensprojekt. In monatelanger Arbeit gelang es ihm, zahlreiche Sponsoren, Partner sowie die renommierte Hamburger Werbeagentur Jung von Matt für die Umsetzung zu gewinnen.
Bei der offiziellen Vorstellung am Vormittag des 09.09.2026 betonte Innensenator Andy Grote die immense Bedeutung der Präventionsarbeit für die Hansestadt:
„Der Schulterblick dauert nur einen Moment, aber genau dieser Moment kann entscheidend sein. Wir wollen Unfallrisiken frühestmöglich erkennen. Wirksame Unfallverhinderung beginnt mit Aufmerksamkeit und der Bereitschaft, aufeinander zu achten.“
Neben dem Innensenator waren auch der Erste Vorsitzende des Vereins, Enno Treumann, sowie der Schirmherr des Wettbewerbs und Polizeipräsident Falk Schnabel vor Ort, um das gemeinsame Vorhaben der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Eule als klugen Botschafter im Straßenverkehr
Im Zentrum der visuellen Gestaltung steht ein ungewöhnlicher, aber treffender Protagonist: eine Eule. Das Nachtraubtier symbolisiert traditionell Weisheit, Umsicht und höchste Aufmerksamkeit. Dank ihrer anatomischen Besonderheit, den Kopf weit in beide Richtungen drehen zu können, dient sie als perfektes Sinnbild für den dringend benötigten Schulterblick. Wer sich vor dem Abbiegen, Spurwechseln oder Losfahren umschaut, sieht deutlich mehr und schützt dadurch sich selbst sowie andere Verkehrsteilnehmende.
Die Kampagnenmotive zeichnen sich durch eine besondere Bandbreite aus:
- Die Eule schlüpft in die Rolle verschiedener Verkehrsteilnehmender.
- Sie spricht Autofahrerinnen und Autofahrer ebenso an wie Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Nutzer von E-Scootern.
- Verschiedene Altersgruppen und alltägliche Verkehrssituationen werden plakativ dargestellt.
- Einprägsame Sätze sollen im Gedächtnis bleiben und zu einer kleinen, aber lebensrettenden Handlung im Alltag motivieren.
Ob im dichten Stadtverkehr von Wandsbek, auf den großen Achsen in Altona oder in den Wohngebieten von Eimsbüttel und Harburg – die Botschaft richtet sich an alle, die in Hamburg mobil sind.
Prominente Gesichter und ein starkes Bündnis aus der Wirtschaft
Um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen, setzt die Initiative auf die Strahlkraft bekannter Persönlichkeiten. So unterstützen unter anderem Johannes Strate, Frontmann der bekannten Band Revolverheld, sowie namhafte Influencer wie Paul Fischer, Max Schradin und Michel Schwartz die Maßnahmen und fungieren als Multiplikatoren in den sozialen Netzwerken.
Hinter der Verkehrssicherheitskampagne steht ein beachtliches Bündnis, das verdeutlicht, dass Verkehrssicherheit eine gesamtgesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe ist. Zu den maßgeblichen Unterstützern zählen:
- Die Unfallkasse Nord
- Der ADAC
- Der Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.
- Der Polizeiverein Hamburg e. V.
- Die Kravag Versicherungen und die Hamburger Volksbank
- Mercedes-Benz Hamburg sowie die Volksbank Raiffeisenbank eG
- Die bezirksübergreifende Präventionskampagne „Hamburg gibt Acht!“
Hintergrund
Die Sicherheitsarbeit in der Elbmetropole blickt auf eine lange Tradition zurück, wenn es um die Einbindung von Schulen geht. Bereits seit 1966 ist der traditionsreiche Plakat- und Liederwettbewerb eine feste Säule der Verkehrssicherheitsarbeit, die von der Polizei Hamburg tatkräftig unterstützt wird. Jedes Jahr aufs Neue entwickeln Schulkinder auf künstlerische Weise ein tiefgreifendes Gefahrenbewusstsein für die alltäglichen Risiken im Straßenverkehr. Die aktuelle Kampagne schlägt nun die Brücke von dieser traditionsreichen Jugendarbeit hin zu einer modernen, stadtweiten Out-of-Home- und Digital-Strategie. Weitere Details zu den Projekten des Vereins sind auf der offiziellen Homepage des Plakatwettbewerbs nachzulesen.
Häufige Fragen
Wann läuft die neue Kampagne an und wo ist sie zu sehen?
Der offizielle Startschuss fiel am 09.09.2026 in der Handelskammer Hamburg. Die mehrstufige Ausspielung erfolgt in den kommenden Wochen über klassische Plakatflächen im gesamten Stadtgebiet, über digitale Out-of-Home-Formate sowie intensiv über Social-Media-Kanäle.
Welche Verkehrsteilnehmer sind angesprochen?
Die Kampagne richtet sich ausdrücklich an alle Menschen im Straßenverkehr – ganz gleich, ob sie mit dem Auto, dem Fahrrad, dem E-Scooter, zu Fuß oder in großen Nutzfahrzeugen unterwegs sind. Der Fokus liegt auf gegenseitiger Achtsamkeit.
Wer steckt hinter der Initiative „Sei weise. Mach den Schulterblick“?
Hinter dem Projekt stehen der Plakatwettbewerb Polizei Hamburg e. V. und die Polizei Hamburg. Initiiert wurde die Idee von Patrick Ittrich aus einem Schülerbeitrag des Vorjahres, umgesetzt in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kreativagentur Jung von Matt und zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft.
Mit der breit angelegten Offensive hofft die Polizei Hamburg, die Unfallzahlen durch gesteigerte Aufmerksamkeit nachhaltig zu senken und das Miteinander auf Hamburgs Straßen noch sicherer zu gestalten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-unterstützt aus einer Quelle der Polizei Hamburg / Feuerwehr Hamburg erstellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.