Ein moderner Meilenstein für den Hamburger Brandschutz

In Hamburg geht die großangelegte Modernisierungsoffensive für die Sicherheitsinfrastruktur mit großen Schritten voran. Ein zentrales Projekt hat nun einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit einem feierlichen Richtkranz wurde am Hermann-Buck-Weg der Rohbau für das neue Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Barmbek gewürdigt. Damit entsteht im Zuge einer umfassenden Investitionsstrategie des Senats ein hochmoderner Zweckbau, der den ehrenamtlichen Einsatzkräften künftig optimale Bedingungen für ihre wichtige Arbeit im Stadtteil bieten wird. An 365 Tagen im Jahr leisten die Frauen und Männer hier unverzichtbare Einsätze für die Hamburger Bevölkerung.

Hintergrund

Die Realisierung dieses Vorzeigebaus ist das Resultat intensiver Planungen und politischer Anstrengungen, um die Freiwillige Feuerwehr Barmbek dauerhaft wieder in ihrem originären Einsatzgebiet zu verankern. In den vergangenen Jahren mussten die Einsatzkräfte mit teils provisorischen Unterbringungen auskommen, bewiesen dabei jedoch eine bemerkenswerte Ausdauer und unermüdliche Einsatzbereitschaft. Das neue Projekt reiht sich nahtlos in eine breite Initiative des Hamburger Senats ein, die Leistungsfähigkeit der Wehren durch gezielte Neubauten und Modernisierungen konsequent zu stärken. Zusätzliche finanzielle Impulse erhält diese Entwicklung unter anderem durch Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes (LuKIFG), aus dem der Senat kürzlich weitere 20 Millionen Euro für Hamburger Wehrgebäude bereitstellte. Die Gesamtinvestition für den neuen Standort in Barmbek beläuft sich auf knapp zehn Millionen Euro brutto.

Architektur und durchdachte Logistik am Hermann-Buck-Weg

Das rund 2.900 Quadratmeter große Grundstück am Hermann-Buck-Weg wurde so bebaut, dass sämtliche Abläufe im Alarmfall extrem effizient greifen. Die architektonische Struktur gliedert sich in drei direkt aneinander anschließende Baukörper, die den Anforderungen einer modernen Rettungswache in jeder Hinsicht gerecht werden:

  • Zentrales Verwaltungsgebäude: Ein zweigeschossiger Trakt beherbergt die Büros, Schulungsräume und Aufenthaltsbereiche für die zweistellige Zahl an ehrenamtlichen Kräften.
  • Südöstliche Fahrzeughalle: Dieser eingeschossige Bereich verfügt über drei Stellplätze direkt für die Einsatzfahrzeuge im Ernstfall.
  • Südwestliche Remise: Eine weitere eingeschossige Halle mit insgesamt sechs Stellplätzen und segmentierter Rückseite dient der flexiblen Lagerung und technischen Nutzung.

Die verkehrliche Erschließung erfolgt über zwei getrennte Zufahrten, um den fließenden Verkehr auf dem Gelände vom kritischen Alarmierungsverkehr zu entkoppeln. Auch ökologische Aspekte spielen bei dem Projekt eine große Rolle: Die großflächigen Dächer erhalten eine extensive Begrünung sowie eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die umweltfreundlichen Strom für den Eigenbedarf erzeugt. Die Fertigstellung und offizielle Übergabe des Gebäudes an die Nutzer ist für den April 2027 geplant.

Stimmen aus Politik und Feuerwehr zur Fertigstellung des Rohbaus

Beim traditionellen Richtfest betonten hochrangige Vertreter aus Politik und Rettungswesen die enorme Bedeutung des Bauvorhabens für ganz Hamburg. Innensenator Andy Grote sprach von einem „Sprung in eine neue Zeit“ und hob hervor, dass hier eine Wache entstehe, die so groß und leistungsstark sei wie nie zuvor. Auch Finanzsenator Dr. Andreas Dressel unterstrich den Wert dieser Maßnahme im Rahmen der gesamtstädtischen Sicherheitsinvestitionen und dankte der Hamburgischen Bürgerschaft für die Bereitstellung der nötigen Gelder aus dem Hamburger Investitionsbooster.

Martin Timmler, der stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, ergänzte, dass damit ein neues Kapitel für den Brandschutz in Barmbek, Steilshoop und Dulsberg aufgeschlagen werde. Harald Burghart als Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg lobte vor allem das Durchhaltevermögen der Kameradinnen und Kameraden in der Übergangsphase. Martin Sowinski, Geschäftsführer der ausführenden Sprinkenhof GmbH, verwies auf die exzellente und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Planungsteams, die diesen Baufortschritt überhaupt erst möglich gemacht hat.

Häufige Fragen

Wann soll der Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Barmbek fertiggestellt sein?

Der Bau soll voraussichtlich im April 2027 komplett fertiggestellt und an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte übergeben werden.

Wie hoch sind die Baukosten für das Projekt am Hermann-Buck-Weg?

Die Gesamtinvestition für den modernen Neubau beläuft sich auf knapp zehn Millionen Euro brutto.

Welche Stadtteile profitiert von dem neuen Standort?

Von dem zentral gelegenen Standort aus rücken die Einsatzkräfte primär in Barmbek sowie in den angrenzenden Stadtteilen Dulsberg und Steilshoop aus.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-unterstützt aus einer Quelle der Feuerwehr Hamburg erstellt.